Liebesbrief 1

An die Homöopathie

Liebe Homöopathie,

jetzt begleitest Du mich schon so lange, da wird es mal Zeit Dir zu schreiben.

Vor allem möchte ich Dir danken. Danke für die wunderbare Arbeit, die du leistest. Das ist wirklich eine ganz enorme Leistung. Du bist oft so stark verdünnt, verrieben und verschüttelt und hast trotzdem diese Wahnsinns-Kraft. Toll.

Bereits als Kind hat mich meine Mutter mit meinem Heuschnupfen zu einem anthroposophischen Arzt geschickt, der mir diese kleinen weisen Kügelchen verpasst hat. Wirklich in mein Bewusstsein getreten bist du dann als ich in Berlin an der Samuel Hahnemann Schule meine Heilpraktiker Ausbildung begonnen habe. Da gibt es diesen ollen, etwas verrückten Andreas Krüger, ein Meister seines Faches, der mir Deine Grundregeln beigebracht hat. „Similia similibus curentur“, Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt. Da musste ich dann auch schnell im Selbstversuch ran und habe mich bei Andreas in Behandlung begeben. Das war wie eine Initiation, Du kannst nämlich nicht nur körperliche Leiden heilen, sondern auch seelische. Wer kann dass schon von sich behaupten? Ich meine wirklich HEILEN, nicht einfach nur Symptome wegmachen.

Mittlerweile bin ich seit 13 Jahren Heilpraktiker und Du bist mir darin eine treue Begleiterin. Egal ob Babys, Kinder oder Erwachsene Du heilst sie alle. Voraussetzung ist natürlich ich finde das richtige Mittel. Das ist nicht immer ganz einfach, da erlebe ich auch immer wider Rückschläge. Du kannst natürlich nichts dafür, wenn Dein Homöopath mal etwas blind daher kommt.

Die Zweifler kommen immer wieder mit dem Spruch: „Da muss man aber dran glauben, an die Homöopathie, damit die funktioniert.“

Lange wusste ich nicht genau was darauf antworten, mittlerweile sage ich folgendes:

„Ich glaube schon lange nicht mehr an die Homöopathie, brauche ich auch gar nicht, denn ich WEISS das sie funktioniert. Und wer weiss,  braucht nicht mehr zu glauben…

Meine schöne, zärtliche und wunderbare Homöopathie ich danke dir.

Dein treuer Freund Stefan

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